Rückblick und Vorschau

Es ist vorgesehen, die Meisterkurse wiederzubeleben.

Näheres wird auf dieser Seite zu gegebener Zeit veröffentlicht.



Erste Stimmen zum 6. Kurs vom 12. bis 18.10.2008 (Anrufe am 19. Oktober 2008)
  • Margreet Honig, Künstlerische Leiterin:
    "Ich komme viel rum. Es ist mein schönster Kurs. So liebevoll..."
     
  • Paul Triepels, Dozent für Atemtechnik:
    "Ich habe es so genossen - ich kann es kaum sagen..."

    (Paul Triepels arbeitete, da ungeplant, kostenlos für den Kurs)
     
  • Bettina Weder:
    Der Kurs war einmal mehr ein unvergessliches Erlebnis! Alles war mit viel Liebe und Aufmerksamkeit vorbereitet und organisiert!
    Es fehlte an nichts und es war eine Woche des Genusses, verbunden mit vielen schönen Überraschungen, sehr lehrreich und beglückend!
    Ich habe mich unglaublich gefreut, dass ich nochmals die Chance bekommen habe, diesen tollen Kurs zu besuchen in Dipps, der mir soviel bedeutet! DANKE!!!
    Durch den Belcanto-Kurs habe ich mich auch an die Oper gewagt und die grosse Liebe dafür entdeckt!
    Es war eine rundum perfekte Woche, die ich sehr geschätzt habe und an die ich oft denke.


     

Unverbindliche Voranmeldungen von jungen Operisten, Lied- und Oratoriensängern sowie besonders hoffnungsvollen Meisterkurs-Studenten bis 32 Jahre werden entgegengenommen.

Projektleitung:
Wolfgang Mende
Musikverein Dippoldiswalde e.V.
01744 Dippoldiswalde
Talsperrenstr. 18 - Telefon: 03504/614648
(bis 22.00 Uhr; gegebenenfalls auf Anrufbeantworter mit Angabe der Rufnummer)

Veranstalter:

Musikverein Dippoldiswalde e.V.

Künstlerische Leitung:
Professor Margreet Honig

Alle Informationen zum Kurs 2008 finden Sie unter Dokumente.

Dieses Projekt wird gefördert von der

 Dippoldiswalde (Foto: Uwe Göhlert) mit Dippold 

HERZLICH WILLKOMMEN IN DIPPOLDISWALDE


Sachsens ehemals kleinste Kreisstadt, heute Große Kreisstadt (knapp 11.000 Einwohner), liegt im Talkessel der Roten Weißeritz an Deutschlands ältester Schmalspurbahn in etwa 360 Meter Höhe: auf halbem Wege zwischen der Landeshauptstadt Dresden (20 km, stündlicher Busverkehr) und dem Wintersportzentrum Altenberg. Sie wird geprägt von einem rekonstruierten mittelalterlichen Stadtkern um die Stadtkirche (sehenswert ist außerdem die weithin einmalige Basilika aus dem 13. Jh.), Schloß und Rathaus nebst großem Marktplatz. Das Stadtbild des malerischen Ortes wird beherrscht von den Turmhauben der Kirche (Klengel) und des Schlosses - Symbol des Musikvereins Dippoldiswalde e. V.
Zum nahen Umfeld gehören Parks, bewaldete Hänge mit Wanderwegen nebst Ausblicken oder Fernsicht und das Naherholungsgebiet Talsperre Malter, deren Mauer 2002 zwar nicht die Flut durch Dresdens Hauptbahnhof, aber eine größere Katastrophe verhinderte.
Bereits 1218 Kirchort und seit 1401 Amtssitz, wurde die Stadt 1874 Verwaltungssitz einer der königlich-sächsischen Amtshauptmannschaften. Einst vom Silberbergbau geprägt, später von Lohgerber-, Töpfer-, Strohflechter- und anderen Gewerben, war es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. die Stadt der international gefragten Deutschen Müllerschule. Heute sind auch Hafernährmittel-, Hydraulik- und Papierfabrik Ruinen des vergangenen Jahrhunderts. Der vielgepriesene Dresdner Christstollen kam aus Dippoldiswalde (und Siebenlehn) erst in die Residenzstadt. Zur Zeit ist vermutlich die beste sächsische Bäcker-Eierschecke im historischen Zentrum zu kaufen, und Dippoldiswalde wurde „1a-Einkaufsstadt”.  
Wo vor mehr als 90 Jahren zeitweise die „Kalliope” Schallplatten produzierte, später noch die Opernsängerin Liesel von Schuch in der Villa ihres beamteten Bruders oder mit heimischen Chören ihren Sopran ertönen ließ, setzt man heute zunehmend auf Künste als ideale Ergänzung zum Tourismus.
Museum, Meisterinterpreten-Konzerte im Kulturzentrum, wo Kammerorchester, Chor, diverse Mal- und andere Zirkel heimisch wurden, Kirchenkonzerte, Osterzgebirgsgalerie und literarische Angebote im Rathaus locken wie Wassersport (Talsperre) und gepflegte Hotels ins „Tor zum Osterzgebirge”. In dem alten Beamtenstädtchen sind heute noch Teile des Landratsamtes des ehemaligen Weißeritzkreises zu Hause.
Für Sommerfrischler, Wintersportler, Natur- und Kunstbegeisterte hat „Dipps” eine ideale Mittelpunktlage zwischen den Domstädten Freiberg und Meißen sowie der Sächsischen Schweiz und Teplitz. Ein Abzweig der E 55 (B 170), der Straße nach Prag, unweit von Dippoldiswalde, führt durch Silbermanns Heimat Frauenstein ins nahe deutsche Weihnachtsland.

Wolfgang Mende (2008)

Nachdruck, auch auszugsweise, NUR mit Genehmigung des Autors!